THEATERTREFFEN 2010
Herzliche Gratulation unserem Schauspielhaus und allen Beteiligten der Produktion "Die Stunde da wir nichts voneinander wussten" zu diesem tollen Erfolg! In der Riege der ganz großen Theater Beachtung zu finden, ist sicherlich ein hartes Stück Arbeit gewesen und - mit einem vergleichsweise geringe Etat - sehr außergewöhnlich!
Chapeau - Anna Badora!!
Berliner Theatertreffen 2010
Herzliche Gratulation
- dem Schauspielhaus Graz
- der Theatertruppe Szputnyik Shipping Company
- den Schauspielerinnen und Schauspielern des Hauses
- den Musikern
- dem Kamerateam
- den Bühnenarbeitern
- dem Regieteam rund um "meinen" Viktor Bodó
lg
Günther
Das ewige Leben
Wolf Haas gilt als der erfolgreichste Krimiautor Österreichs. „Das ewige Leben" ist der sechste Roman seiner legendären Brenner-Krimiserie. Nun wird die Grazer Autorin Pia Hierzegger den mit lakonischem Witz gespickten letzten Fall des kultigen Detektivs Brenner für die große Bühne des Schauspielhauses adaptieren.
// Jetzt mitdiskutierenKrankheit der Jugend
Ab 26. September ist es plötzlich wieder 1923: Ein Zirkel von Medizinstudenten spürt die Zeit nach dem Ersten Weltkrieg in Form von Desorientierung und innerer Zerrissenheit. Verunsichert, verzweifelt auf der Suche nach Nähe, verstricken sich die Protagonisten in absurde Beziehungskonstellationen - die Suche nach tatsächlicher Liebe bleibt erfolglos.
// Jetzt mitdiskutierenGut gegen Nordwind
Hallo!
Alle Vorstellungen ausverkauft - gibt es weitere Termine?
MfG
IS
Macbeth
Die Spielzeit 09/10 wird mit Shakespeares Tragödie des Macbeth eröffnet. Ab 25. September gibt es diese Inszenierung auf der Hauptbühne zu erleben!
// Jetzt mitdiskutierenLiebe und Geld
Hallo Patrick,
ich wünsche Dir viel Erfolg für das neue Stück.
Beste Grüße
Matrose Alex Repp
Malina
Drei hinreissende Darstellerinnen die in einer sensiblen Umsetzung des Romans ein ganz unmittelbares Teilhaben an der Bachmannschen Welt ermöglichen. Das Wesentliche wird nicht
analysiert oder interpretiert, sondern wird nachfühlbar.
Es war mir möglich den inneren Streit, die Auseinandersetzung und die Begegnungen der Facetten sowohl der Romanpersönlichkeit als auch der Sprache zu erleben, ohne dass unnötiger Pathos bemüht wurde; vielmehr war es das Spiel der drei Schauspielerinnen die in ihrer Klarheit den Eindruck vermittelt haben, mit dem ich die Probebühne verlassen konnte: es war als hätte ich der großen Schriftstellerin an diesem Abend über Zeit und Raum hinweg für einen Moment begegnen dürfen.
Ein wunderbarer Theaterabend, sehr empfehlenswert, herzlichen Dank dafür!
Kabale und Liebe
Luise: „Du hast den Feuerbrand in mein junges friedsames Herz geworfen, und er wird nimmer, nimmer gelöscht werden!“
Schillers 1783 geschriebenes Drama KABALE UND LIEBE ist ein Versuch über die Liebe. Wie weit kann man sie treiben, welche Belastungen hält sie aus und wann bricht sie – von innen vergiftet – zusammen? Zu Schillers Zeit war das berühmte Trauerspiel eine Kriegserklärung an eine Gesellschaft, die Liebe über soziale Grenzen hinweg unmöglich macht.
Opening Night
Myrtle Gordon: „Die ganze Welt muss mich lieben. Alle müssen mich lieben. Das ist dein Job. Du bist der Regisseur. Tu was dafür.“
John Cassavetes, der König des Autorenkinos der 70er Jahre, hat mit Opening Night nicht nur eine brillante Studie über das Älterwerden gedreht, sondern auch eine der schönsten Liebeserklärungen an das Theater. In der Bühnenumsetzung werden die Zuschauer nicht nur Zeuge des allabendlichen Spiels auf der Bühne, sondern nehmen ebenso teil am Spiel um Leben und Tod hinter den Kulissen.
Die Glut
„Die wichtigsten Fragen beantwortet man letztlich immer mit seinem ganzen Leben.“ Sándor Márai
Sándor Márais berühmtester Roman erschien bereits 1942, doch erst ein halbes Jahrhundert später wurde er zum Welterfolg. Er erzählt von einer Suche auf die Fragen nach Liebe, Schuld und verratener Freundschaft.
Weh dem, der lügt!
Gregor: „Dein Wort soll aber sein: Ja, ja; nein, nein.“
Im Zentrum des Stücks steht die Frage, ob eine absolute Norm – das Gebot, stets die Wahrheit zu sagen – den Anforderungen der Wirklichkeit tatsächlich standhalten kann und ob die beiden Welten, die in Grillparzers Stück aufeinander treffen – die Lichtwelt des Bischofs und die Schattenwelt des Grafen Kattwald – nicht letztlich dieselben Eigenschaften bergen.
Imperium
Auf raffinierte Weise formuliert Regisseur Götz Spielmann in der Figur des Wessely zentrale Fragen über den Bewusstseinszustand einer nach wie vor männlich dominierten Gesellschaft am Anfang des 21. Jahrhunderts: Wie verhalten sich Menschen, wenn ihr ausschließlicher Motor das Ego ist, wenn die Wahrnehmung von Welt und Ich ausschließlich gesteuert ist vom Aspekt der maximalen Profitorientierung? Und was passiert, wenn sich etwas nicht in diese Welt integrieren lässt – wie Krankheit und Tod? Peter Simonischek spielt die Rolle des Wessely und ist damit auch in dieser Spielzeit auf der Bühne des Schauspielhauses zu sehen.
// Jetzt mitdiskutierenVerbrennungen
„Verbrennungen" ist ein tragisches Portrait von Krieg und Familie. Im Vordergrund, so Autor Wajdi Mouawad, stehe allerdings die Menschlichkeit, und wieviel sie einem angesichts unmenschlicher Zustände abverlangen kann.
// Jetzt mitdiskutierenDenn alle Lust will Ewigkeit
Nach dem Erfolg von „Nix wie weg!" inszeniert Franz Wittenbrink am 22. Mai seinen zweiten Liederabend auf der Hauptbühne.
Drei junge Frauen sind einer besonderen Lust verfallen: sie haben sich in den Tod verliebt und die Ewigkeit zum Ziel gesetzt. Singend feiern sie die Vergänglichkeit als sinnenfrohes Fest.
Onkel Wanja
Regisseur Ingo Berk schildert Szenen aus dem Landleben, eine Erzählung von Ernüchterung und unerfüllter Sehnsucht.
Liebe und Geld
Am Anfang steht ein Mord: David beseitigt seine Frau, um finanzielle Sorgen aus der Welt zu schaffen. Wie konnte es so weit kommen? Mit „Liebe und Geld" zeigt Kelly eine von Konsum und Kapitalismus beherrschte Welt, ihre Auswirkungen auf die Gesellschaft und wozu sie den Durchschnittsmenschen hinreißen.
// Jetzt mitdiskutierenLeonce und Lena
„Leonce und Lena" ist zugleich märchenhaftes Lustspiel wie bitterböse Satire: über die politischen und sozialen Verhältnisse, über eine Langweile, die im Nichtstun besteht, über den Automatismus eines zum Ritual erstarrten Lebens; märchenhaft wie kritisch.
Peepshow
In Marie Brassards „Peepshow" summieren sich lauter kleine Ausschnitte aus dem Leben zu einem kunterbunten Realitätsentwurf, zu einem bunten Wirbel aus Alltag, Märchen und Fantasie.
Verlieben und Verlassen werden, Neues erleben und Nähe in Vertrautem finden – begehren und enttäuscht werden. Diese mannigfaltigen Mosaiksteine des Lebens verwandeln die Probebühne unter der Regie von Anna-Sophie Mahler zu einem Kaleidoskop menschlicher Erfahrungen und Wünsche.
NippleJesus
Der ehemalige Nachtclub-Türsteher Dave hat eigentlich nur seiner Familie zuliebe einen Job als Museumswärter angenommen. Er wird beauftragt, ein Kunstwerk mit dem provokanten Namen „NippleJesus" zu bewachen. Dieses löst erwartungsgemäß heftige Reaktionen aus, und Dave hat mehr und mehr das Bedürfnis, sich für die Künstlerin und ihr kontroversielles Werk einzusetzen. Dabei ist Nick Hornbys Roman die Grundlage einer Kunstbeobachtung fernab von Fachwissen und -vokabular.
// Jetzt mitdiskutierenEinführungen
An dieser Stelle auch einmal ein großes Lob bzw. Dankeschön für die tollen Einführungen, ganz besonders jene von Regina Guhl.
Die Einführungen von Frau Guhl sind immer sehr spannend, plakativ, mit reichlich Hintergrundinformationen zu Autor, Inszenierung bestückt, und haben stets einen Bezug zur Gegenwart.
Ich freue mich jedes Mal bereits während der Einführung auf das jeweils folgende Stück und fühle mich bestens vorbereitet!
Danke für dieses tolle Service!
Mfg Maria Brunnader
Elling
Elling ist super!! Unbedingt anschauen!
// Jetzt mitdiskutieren